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Třebíč

Třebíč gehörte einst zu den bedeutenden Zentren der jüdischen Kultur in Mähren, worüber das einmalig erhaltene jüdische Viertel zeugt. Die erste schriftliche Erwähnung der Anwesenheit der Juden in Třebíč stammt aus dem Jahr 1338 und später aus dem Beginn des 15. Jahrhunderts. Damals lebten hier mehrere Familien an verschiedenen Orten der Stadt und über die Anzahl und Siedlung der dam

Jüdisches Viertel

(Třebíč) Jüdisches Viertel Eines der ältesten und bedeutendsten jüdischen Besiedlungszentren befindet sich in Třebíč. Neben Jerusalem sind die jüdischen Denkmäler in Třebíč die einzigen, die in die Liste des UNESCO-Welterbes selbstständig aufgenommen worden sind (im Jahr 2003). Das einzigartig erhalten gebliebene jüdische Viertel – von der Ausdehnung her der größte Komplex unversehrter j

Hintere Synagoge

(Třebíč) Die Hintere Synagoge wurde 1669 oder kurz davor erbaut. Die Bemühung der jüdischen Gemeinde, das Gebäude zu erweitern, scheiterte 1693 an der ablehnenden Stellungnahme der Obrigkeit, die sogar anordnete, das Gebäude abzureißen. Zum vollständigen Abbau der Synagoge kam es nicht, lediglich das Dach wurde abgetragen. Trotzdem kam das Gebäude ziemlich herunter. Daher wandten sich die Vorsteher

Vordere Synagoge

(Třebíč) Die Vordere Synagoge wurde wahrscheinlich in den Jahren 1639 – 1642 erbaut. Sie wurde mehrmals instand gesetzt und umgebaut wie z. B. nach einem großen Brand im Jahr 1821. Etwa zwei hundert Jahre später, in den Jahren 1856 – 7 erfolgten die größten baulichen Eingriffe wieder nach einem großen Brand. Anschließend erhielt sie ihr heutiges neogotisches Erscheinungsbild. Seit den 50er Jahren

Seligmann-Bauers-Haus

(Třebíč) Das Haus ließ kurz vor 1798 Seligmann Bauer auf dem sog. Španělovský-Grundstück erbauten. Der Wert dieses Hauses besteht in der direkten Anbindung an die Hintere Synagoge. Im Haus gibt es eine Treppenanlage, über die man zur Frauengalerie in der Synagoge gelangt, und die Hausbesitzer waren verpflichtet, Frauen den Zutritt zur Galerie zu ermöglichen. Im Erdgeschoss des Hauses wird ein Trö

Lehrpfad Auf den Spuren der Äbte und Rabbiner

(Třebíč) Der Lehrpfad verbindet Baudenkmäler, die auf der Liste der UNESCO-Welterbestätten stehen. Er führt durch das jüdische Stadtviertel, über den jüdischen Friedhof zur christlichen Hl.-Prokop-Basilika. Er zeigt den Besuchern einiges aus dem Leben der religiösen Gemeinschaften, die hier Jahrhunderte lang in enger Nachbarschaft gelebt haben.



Neue Synagoge Velké Meziříčí

Der Ausbau der Neuen Synagoge im neugotischen Stil nach einem Projekt des Wiener Architekten Augustin Prokop wurde 1870 vollendet. Ihr typisches Erscheinungsbild ist durch das verwendete Ziegelwerk geprägt, an der Stirnseite sind zwei hebräische Inschriften angebracht. Derzeit wird sie zu profanen

Jüdische Friedhof Třebíč

Wo sich der Friedhof der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde befand, ist nicht bekannt. In den schriftlichen Quellen wird der Friedhof am Hügel Hrádek zum ersten Mal, auch wenn indirekt, im Jahr 1636 im Zusammenhang mit einer obrigkeitlichen Anordnung über die Bestattung der fremdherrschaftlich

Humpolec

Die älteste Urkunde, die jüdische Kommune in Humpolec erwähnt (www.infohumpolec.cz) stammt aus dem Jahr 1385. Im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts konstituierte sich hier eine jüdische Gemeinde und im Jahr 1760 wurde die Synagoge gebaut. Sie steht mitten im ehemaligen jüdischen Viertel, das a

Ledeč nad Sázavou

Das hiesige Bestehen der jüdischen Gemeinschaft in den vergangenen Zeiten ist durch erhaltene Denkmäler – den jüdischen Friedhof und die Synagoge – belegt. Auch für die Juden von Ledeč nad Sázavou war das Jahr 1942 schicksalhaft, als die jüdische Gemeinde infolge der Deportation ihrer Ein

Synagoge Ledeč nad Sázavou

Die jüdische Synagoge findet man unweit vom Hus-Platz in der Na potoce-Straße. Die ursprüngliche Holzsynagoge stammte aus dem Jahr 1606 und nach einem Brand im 18. Jahrhundert wurde sie durch ein neues ebenerdiges Gebäude im Stil des dörflichen Barock ersetzt. Auch das neue Gebäude der Synagog

Jihlava

Die Anwesenheit der jüdischen Bevölkerung in Jihlava kann man bereits kurz nach der Stadtgründung in der Mitte des 13. Jahrhunderts annehmen. Das mittelalterliche jüdische Viertel mit Synagoge und Friedhof ist jedoch nach der Verbannung der Juden aus der Stadt im Jahr 1426 untergegangen. Von hie

Jüdische Friedhof Ledeč nad Sázavou

Einer der ältesten jüdischen Friedhöfe landesweit wurde bereits am Anfang des 17. Jahrhunderts gegründet, einige Quellen geben das Jahr 1601 an. Gelegen ist er am südwestlichen Stadtrand als Bestandteil des städtischen Friedhofs. Bestattet sind hier etwa tausend Menschen jüdischen Glaubens au

Jüdische Friedhof Třešť

Der jüdische Friedhof, der am südlichen Stadtrand liegt, wurde um Mitte des 17. Jahrhunderts angelegt. Auf dem Friedhof findet man mehr als tausend Grabsteine im Barock- und klassizistischen Stil, wobei der älteste aus dem Jahr 1705 stammt und Rachel, der Tochter des Gerschon gehört. Alle Juden

Jüdische Friedhof Jihlava

Ein wichtiges Denkmal, das an das Bestehen der jüdischen Gemeinde in Jihlava erinnert, ist der jüdische Friedhof. Er wurde 1869 angelegt und die Anzahl der neu aufgestellten Grabsteine beläuft sich auf 1.120. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde am Eingang eine Zeremonienhalle nach einem Entwurf

Jüdischer Friedhof Lukavec

Der Friedhof wurde spätestens im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts angelegt, wahrscheinlich aber schon viel früher. Es gibt hier etwa hundert Gräber und ein einfaches Leichenhaus. Der älteste datierte Grabstein ist aus dem Jahr 1725.

Synagoge Golčův Jeníkov

Auch in Golčův Jeníkov wurde die Synagoge wieder hergerichtet. Sie wurde in den Jahren 1871 – 1873 im neoromanischen Stil erbaut und ist mit maurischen dekorativen Elementen versehen. Sie wurde in den Jahren 1871 – 1873 im neoromanischen Stil erbaut und ist mit maurischen dekorativen Elemente

Golčův Jeníkov

Die Anfänge der jüdischen Besiedlung greifen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Die erste schriftliche Urkunde ist jedoch erst die sog. Berní rula (Steuerrolle) aus dem Jahr 1654. Im Laufe der Jahrhunderte vergrößerte sich die jüdische Gemeinschaft und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunder

Alte Synagoge

(Velké Meziříčí) Die Alte Synagoge mit dem erhaltenen wertvollen klassizistischen Portal aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts wurde einer Erneuerung unterzogen und ihr Innenraum wurde für Ausstellungen genutzt. Auf der Frauengalerie war die Museumsausstellung Magen David untergebracht, welche die Geschichte der hies

Velké Meziříčí

Nach Schätzungen waren die ersten Juden in Velké Meziříčí bereits im 15. Jahrhundert und zu einer massiven Besiedlung kam es nach dem Dreißigjährigen Krieg. An der hiesigen Jeschiwa wirkten zahlreiche namhafte Rabbiner und im 18. Jahrhundert machten die Juden ein Drittel der Stadtbevölkerun

Třešť

Die ersten Spuren der Juden in Třešť, die sich hier nach der Vertreibung aus Jihlava niedergelassen hatten, sind im 15. Jahrhundert zu finden. Nach der Anordnung des Grafen Ferdinand Ernst Herberstein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mussten alle Einwohner jüdischer Herkunft in eine S

Viertel Zichpil Humpolec

Das Viertel Zichpil und Židovské město (Jüdische Stadt) ist eine Lokalität in Humpolec, die zwischen dem Horní-Platz und dem Friedhof liegt. Die ersten Juden ließen sich hier, damals noch hinter der Stadt, zu Ende des 17. Jahrhunderts nieder. Der Name Zichpil ist jedoch viel älter. Aus dem J

Synagoge Humpolec

Die ersten Juden kamen nach Humpolec 1681 und ihre Gemeinschaft wurde allmählich größer. 1724 gab es jedoch weder eine selbstständige Synagoge noch eine Schule, zu diesen Zwecken wurde der Dachboden der Brennerei genutzt. 1754 beantragte die jüdische Gemeinde die Bewilligung für den Bau einer

Jüdische Friedhof Humpolec

Der hiesige jüdische Friedhof befindet sich hinter der Stadt Humpolec, auf dem Gelände des heutigen Waldparks unterhalb der Burg Orlík. Er wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts angelegt und diente auch den umliegenden jüdischen Gemeinden (Kaliště, Lipnice, Želiv usw.). Später wurde er noch zw

Gustav-Mahler-Haus

(Jihlava) Kurz nach der Geburt von Gustav Mahler zog die Familie aus Kaliště nach Jihlava, wo der künftige Komponist seine Kindheit und Jugend verbrachte. Im Haus, wo er aufgewachsen war, ist heute die Dauerausstellung Gustav Mahler und Jihlava untergebracht. Die Ausstellung ist in mehrere Teile gegliede

Gustav-Mahler-Park

(Jihlava) Der Gustav Mahler Park erinnert nicht nur an die Persönlichkeit des weltberühmten Komponisten Gustav Mahler, sondern auch an die Geschichte dieses Ortes. Es stand hier eine Synagoge, die von den Nazis in Brand gesetzt wurde. Daran erinnert das freigelegte Fundament. Das zentrale Parkelement ist

Musikfestival Mahler Jihlava – Musik der Tausenden

Das Musikfestival Hudba tisíců (Musik der Tausenden) erinnert durch eine Serie der Konzerte, Gesangrezitale sowie weitere gesellschaftliche Ereignisse an die Persönlichkeit und das Schaffen eines großen Landsmanns der Region Vysočina – des Komponisten und Dirigenten Gustav Mahler. Der erste

Moravské Budějovice

Die erste Erwähnung der Juden in Moravské Budějovice stammt bereits aus dem 14. Jahrhundert. Das mittelalterliche jüdische Viertel mit Synagoge und Friedhof ist nach der Verbannung der Juden aus der Stadt im Jahr 1564 untergegangen. Eine neuerliche Besiedlung ist ab Mitte des 19. Jahrhunderts be

Jüdischer Friedhof Moravské Budějovice

Die Juden von Moravské Budějovice begruben ihre Toten zunächst auf den Friedhöfen in den umliegenden Dörfern – in Jemnice, Police oder in Třebíč. Ihren eigenen Friedhof legten sie erst später an, dieser war jedoch im Laufe des 18. Jahrhunderts untergegangen. 1908 stellte die Stadt ein Gru

Police

In die Gemeinde Police kamen die ersten Familien vermutlich bereits im Laufe des 16. Jahrhunderts. Dem ältesten schriftlichen Nachweis aus dem Jahr 1671 zufolge kamen die jüdischen Einwohner nach Police aus Wien. Aber auch hier kam durch die wachsende Zahl der Juden Gehässigkeit unter den Einwohn

Jemnice

Auch in der Stadt Jemnice gehört die jüdische Gemeinde zu den ältesten in der Tschechischen Republik. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1336. Vom ursprünglichen an den Südteil des Marktplatzes angrenzenden jüdischen Viertel sind 23 Häuser erhalten geblieben (heute Straßen

Telč

Ende des 17. Jahrhunderts siedelte die jüdische Gemeinde in Telč überwiegend in denStraßen Židovská und Hradební in den an den Stadtmauern anliegenden Häusern, wo auch die Synagoge entstanden war. Bei einem Brand im Jahr 1885 brannte sie jedoch nieder. Die neu erbaute Synagoge wurde nach dem

Jüdischer Friedhof Telč

Der jüdische Friedhof wurde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Bis dahin wurden die Juden um Telč auf dem Friedhof in der nahe gelegenen Gemeinde Velký Pečín begraben. Der jüdische Friedhof in Telč befindet sich am südöstlichen Stadtrand, nicht weit vom Staroměstsk

Synagoge Telč

Die Synagoge in Telč wurde 1904 im neuromantischen Stil erbaut. Der jüdischen Gemeinde diente sie bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, als die Innenausstattung von den Nazis vollständig zerstört wurde. Nach Kriegsende ging das Gebäude in den Besitz der Stadt über, die sie an ihren Bedarf a

Synagoge Nová Cerekev

Die jüdische Gemeinde mit einem Betsaal entstand hier wahrscheinlich 1690. Interessant ist, dass im Städtchen kein geschlossenes Ghetto entstanden war. Die meisten Häuser waren vielmehr in der Umgebung der Synagoge konzentriert und manche standen am Platz. Bis zum heutigen Tag sind ursprüngliche

Batelov

Das jüdische Viertel in Batelov wird um die Mitte des 15. Jahrhunderts zum ersten Mal erwähnt. Zuflucht fanden hier auch die aus Jihlava ausgewiesenen Familien. Zu dieser Zeit konstituierte sich wahrscheinlich die jüdische Gemeinde, die seit dem Zweiten Weltkrieg jedoch nicht mehr besteht. Situie

Jüdischer Friedhof

(Batelov) An die damalige Anwesenheit der Juden in Batelov erinnern nur die Grabsteine auf dem in einem Laubwald unweit der Gemeinde versteckt gelegenen Friedhof. Der Friedhof entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die hier erhaltenen Grabsteine sind im Stil des Barock und Klassizismus. Der äl

Jüdischer Friedhof Hořepník

Der in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegte Friedhof befindet sich am südwestlichen Rand der Gemeinde Hořepník am kleinen Fluss Trnava. Es sind hier mehr als zweihundert Grabsteine erhalten geblieben, wobei der älteste von ihnen aus dem Jahr 1649 stammt. Der Friedhof wurde erweitert

Jüdischer Friedhof Košetice

Die Juden erwarben zu Bestattungszwecken meist Grundstücke in schwer zugänglichen Lagen und anders war es nicht in Košetice, wo sich der jüdische Friedhof südöstlich von der Gemeinde befindet. Annähernd in heutiger Größe ist er schon auf der Karte des stabilen Katasters aus dem Jahr 1838 ve

Jüdischer Friedhof Kamenice nad Lipou

In Kamenice nad Lipou ließ sich die Judenschaft am Anfang des 17. Jahrhunderts nieder und eines der Denkmäler der jüdischen religiösen Gemeinde ist der in den Jahren 1991 – 1993 restaurierte Friedhof. Jüdischer Friedhof Der jüdische Friedhof in Kamenice nad Lipou liegt a

Synagoge Kamenice nad Lipou

Die ursprüngliche Synagoge wurde 1938 abgerissen. In demselben Jahr wurde eine neue Synagoge an der Stelle des heutigen Busbahnhofs errichtet. Die neue Synagoge gilt als die jüngste jüdische Synagoge landesweit. Derzeit dient sie als evangelisches Bethaus. www.kamenicenl.cz

Jüdischer Friedhof Černovice

Der jüdische Friedhof wurde hier bereits 1600 angelegt und anschließend in den Jahren 1680 und 1785 erweitert. Auf dem Friedhof sind zahlreiche Barock- und klassizistische Grabmale. Der Friedhof wurde instand gesetzt und im Herbst 2001 wurde hier ein einigermaßen ungewöhnliches Holocaust-Mahnmal

Polná

Die jüdische Gemeinschaft in Polná ist ab dem 15. Jahrhundert belegt. Ein Stadtviertel konnte sie jedoch erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ausbauen. Das Ghetto mit der Synagoge entstand 1681 – 1685 und dank seinem gut erhaltenen, unversehrten Zustand stellt es eines der bedeutends

Regionales jüdisches Museum – Synagoge Polná

Die alte Synagoge stand im Jahr 1675 in der sog. Unteren Stadt. Nach der Entstehung der Jüdischen Stadt in der sog. Oberen Stadt baute die Obrigkeit eine von Grund auf neue gewölbte Synagoge aus Stein und Ziegel auf. Nach zahlreichen Brandfällen wurde sie immer neu umgebaut. Von der ursprünglich

Regionales jüdisches Museum – Haus des Rabbi

(Polná) Mit dem Ausbau eines Stockwerks des Nachbarhauses im Jahr 1717 entstand neben der Synagoge das Haus der jüdischen Gemeinde, in dessen Erdgeschoss die Wohnung des Küsters (Schamasch), Rauchküche, Matzenbäckerei sowie der Eingang zum rituellen Bad im Untergeschoss und im ersten Stock die Wohnung d

Jüdischer Friedhof Polná

Die Bestattungsstätte der Juden in Polen befindet sich in der sog. Unteren Stadt – in der Pod Kalvárií-Straße, wo bis zur zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Siedlung mehrerer jüdischer Familien war. Der Friedhof wurde vermutlich am Anfang des 16. Jahrhunderts angelegt. Der älteste Teil

Familie Brady und „Hanas Koffer“

(Nové Město na Moravě) In Nové Město na Moravě findet man direkt am Vratislavovo-Platz das Haus Nr. 13, das sehr eng mit der jüdischen Familie verbunden ist, deren Geschichte ein Vermächtnis für künftige Generationen weltweit hinterließ. An das traurige Schicksal der 11-jährigen Hana Brady, die in den Jahren der

Jüdischer Friedhof Chotěboř

Nicht einmal die jüdische Gemeinde in Chotěboř überlebte die Zeit der Naziokkupation und wurde dezimiert. Jüdischer Friedhof Der jüdische Friedhof in Chotěboř, der untypischerweise vom katholischen Friedhof umgeben ist, gehört er zu den jüngsten landesweit. Er wurde 1894 angelegt. w

Jüdischer Friedhof Habry

Zur Anlage des Friedhofs kam es wahrscheinlich im 14. Jahrhundert. Belegt werden kann er jedoch ab der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Auf dem Friedhof sind wertvolle Barock- und klassizistische Grabsteine erhalten und der älteste lesbare stammt aus dem Jahr 1740.

Jüdischer Friedhof Světlá nad Sázavou

Bis zum Jahr 1886 diente für Bestattungen der sog. alte Friedhof aus dem Jahr 1742. Die hier aufgestellten Grabmale wurden im Laufe der Naziokkupation weggebracht. Der hiesige jüdische Friedhof wurde 1887 angelegt. Der neue Friedhof entstand 1887 und es sind hier etwa 170 Grabsteine erhalten gebli

Jüdischer Friedhof für Kriegsflüchtlinge Havlíčkův Brod

Ein durchaus einmaliges jüdisches Denkmal findet man etwa 1,5 km nördlich von Havlíčkův Brod (hinter dem Friedhof). Inmitten des Feldes ist eine Insel hochgewachsener Bäume, die in regelmäßigen Achsen gepflanzt sind, die Alleen in Form eines Kreuzes bilden. Den Rest der Quadratfläche ist mi



Synagoge Třešť

Nach einem Brand im Jahr 1824, dem das jüdische Ghetto in Třešť erlegen hatte, konnte dank der finanziellen Unterstützung von Isaac Wiesenwald und einer Bürgersammlung die Synagoge im Empirestil erbaut werden, die man nördlich vom T. G. Masaryk-Platz in der Franz-Kafka Straße-findet. Als ein

Jüdische Friedhof Golčův Jeníkov

Der jüdische Friedhof liegt keinen Kilometer westlich von der Stadt entfernt. An seiner Ostseite liegen die ältesten Grabsteine, deren Inschriften heute nicht mehr zu erkennen sind. Die Grabsteine mit erkennbaren Inschriften stammen aus dem 16. Jahrhundert, die barocken Grabsteine aus der Hälfte

Jüdische Friedhof Pacov

PACOV Die jüdische Gemeinde in Pacov ist bereits im 16. Jahrhundert belegt. Den größten Aufschwung erlebte sie im 19. Jahrhundert, als Pacov zum Sitz des Bezirksrabbiners wurde. Jüdischer Friedhof Die ältesten erhaltenen und lesbaren Grabsteine auf dem Friedhof in Pacov st

Jüdischer Friedhof Police

Am Südrand der Gemeinde Police befindet sich der gut erhaltene jüdische Friedhof, der spätestens im 17. Jahrhundert angelegt wurde. Zu finden sind hier etwa 300 Grabsteine, darunter zahlreiche wertvolle Barock- und klassizistische Stelen. Manche davon mit einer sehr interessanten Symbolik. Einmal

Synagoge Police

Die erste urkundlich belegte Synagoge in Police stand am Dorfplatz. Nach 1728 wurde sie zu einem Wohnhaus umgebaut. In der Jüdischen Straße wurde eine weitere Synagoge gebaut, die jedoch 1758 einem Feuer zum Opfer fiel. Gleich im darauffolgenden Jahr (1759) ließ ein gewisser Isaac Landesmann eine

Jüdischer Friedhof Jemnice

Der jüdische Friedhof wurde um Mitte des 14. Jahrhunderts angelegt und gehört zweifellos zu den ältesten jüdischen Begräbnisplätzen in Mähren. Es befinden sich darauf rund 400 Grabsteine, von denen die ältesten aus dem 17. Jahrhundert stammen. 1824 wurde auf dem Friedhof eine Leichenkammer g

Brtnice

Die Juden sollen nach Brtnice bereits im 14. Jahrhundert gekommen sein. Diese Tatsache ist jedoch nicht eindeutig nachgewiesen. Belegt ist sie erst ab Mitte des 17. Jahrhunderts. Vom Ende des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts lebten hier etwa 60 jüdische Familien. 1857 lebten hier 540, 1900 nu

Jüdischer Friedhof Brtnice

Über eine Sonderstellung der Juden in der hiesigen Geschichte zeugt auch das, dass hier mindestens zwei jüdische Friedhöfe waren. Der sog. alte Friedhof befand sich auf der Straße nach Panská Lhota und wurde vor 1600 statt eines noch älteren Friedhofs angelegt, der auf Befehl der Obrigkeit au

Puklice

Nach der Vertreibung der Juden aus Jihlava im 15. Jahrhundert fanden diese Vertriebenen in den umliegenden Dörfern und Städtchen Zuflucht. Unter anderem auch in Puklice. Insgesamt 14 Häuser und 4 Fleischläden bildeten damals das jüdische Viertel. Die kleine Synagoge oder vielmehr ein Betsaal wa

Jüdischer Friedhof Střítež

Etwa 500 m in südwestlicher Richtung von der Gemeinde befindet sich am Zámecký- Teich der jüdische Friedhof mit Grabsteinen mit hebräischen, deutschen und tschechischen Inschriften, die aus der Zeit des 18. – 20. Jahrhunderts stammen. Ältere steinerne Stelen sind mit Ornamenten verziert. ww

Nová Cerekev

Die jüdische Gemeinde mit einem Betsaal entstand hier wahrscheinlich 1690. Interessant ist, dass im Städtchen kein geschlossenes Ghetto entstanden war. Die meisten Häuser waren vielmehr in der Umgebung der Synagoge konzentriert und manche standen am Platz. Bis zum heutigen Tag sind ursprüngliche

Jüdischer Friedhof

(Nová Cerekev) Der alte jüdische Friedhof, der sich 100 m nordöstlich von der Synagoge befindet, wurde um 1690 angelegt. Es sind hier 137 Grabsteine mit hebräischen oder aramäischen Inschriften erhalten geblieben. Der älteste Grabstein ist aus dem Jahr 1692. Nach seiner Vollfüllung wurde er um einen neuen Fr

Jüdischer Friedhof Větrný Jeníkov

Der hiesige jüdische Friedhof wurde höchstwahrscheinlich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegt und diente als Bestattungsstätte für Bürger jüdischen Glaubens aus den naheliegenden Orten Úsobí und Herálec. Heute sind auf einer Fläche von 960 m2 etwa 250 Grabsteine zu finden,

Synagoge Batelov

Die ursprüngliche Synagoge erlitt Zerstörungen durch einen Brand im Jahr 1790. Vier Jahre später wurde an gleicher Stelle eine neue Synagoge errichtet, die 1825 im klassizistischen Stil umgebaut wurde. Für gottesdienstliche Zwecke diente die Synagoge bis zum Zweiten Weltkrieg, aber nach dessen E

Jüdischer Friedhof

(Batelov) Der Friedhof mit barocken Grabsteinen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde bereits im 17. Jahrhundert angelegt. Die neuesten Grabsteine stammen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Bestandteil des Friedhofs ist auch das Leichenhaus mit Zeltdach. Die friedliche Stimmung verleihen dem

Jüdischer Friedhof Pavlov

Einer der kleinsten jüdischen Friedhöfe landesweit befindet sich etwa 800 m im Holzbestand hinter der Gemeinde Pavlov. Seine Anlage wird um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhunderts geschätzt. Bis zum heutigen Tag sind lediglich 27 einfache Stelen erhalten geblieben.

Černovice

Nördlich vom Marktplatz befand sich ab dem 18. Jahrhundert das jüdische Viertel, das aus mehreren Häusern, einer Brennerei, einem Gasthaus sowie der im Jahr 1807 erbauten Synagoge bestand. 1857 wurde die Synagoge umgebaut, 1949 aufgehoben. Eine Erinnerung an die jüdische Besiedlung ist der hier

 
 
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