Reiseführer > Was gibt es zu sehen > Auf den spuren der Geschichte

Schloss Žďár nad Sázavou

Sein heutiges Aussehen erhielt das Schloss im Jahr 1784, als das ehemalige Zisterzienserkloster abbrannte und aufgrund der Entscheidung von Kaiser Josef II. aufgelöst und zum Schloss umgebaut wurde Zur Zeit findet hier der Besucher das Buchmuseum die Ausstellung vom Leben des Architekten Jan Santini Aichl, die Galerie der Familie von Kinský und andere gelegentlichen Ausstellungen. Im Schloss

Staatsschloss Jaroměřice nad Rokytnou

Das ursprünglich im Renaissancestil erbaute Schloss entstand an der Stelle einer gotischen Wasserfestung und wurde später in einen weitgehenden Barockschlosskomplex mit der Pfarrkirche der hl. Margarete umgebaut. Es ist von einem regelmäßigen Garten im französischen Stil umgeben, der in einen naturwissenschaftlichen Park übergeht. Im Schloss fi nden wir historische Innenräume mit wert

Třebíč

Třebíč gehörte einst zu den bedeutenden Zentren der jüdischen Kultur in Mähren, worüber das einmalig erhaltene jüdische Viertel zeugt. Die erste schriftliche Erwähnung der Anwesenheit der Juden in Třebíč stammt aus dem Jahr 1338 und später aus dem Beginn des 15. Jahrhunderts. Damals lebten hier mehrere Familien an verschiedenen Orten der Stadt und über die Anzahl und Siedlung der dam

Jüdisches Viertel

(Třebíč) Jüdisches Viertel Eines der ältesten und bedeutendsten jüdischen Besiedlungszentren befindet sich in Třebíč. Neben Jerusalem sind die jüdischen Denkmäler in Třebíč die einzigen, die in die Liste des UNESCO-Welterbes selbstständig aufgenommen worden sind (im Jahr 2003). Das einzigartig erhalten gebliebene jüdische Viertel – von der Ausdehnung her der größte Komplex unversehrter j

Hintere Synagoge

(Třebíč) Die Hintere Synagoge wurde 1669 oder kurz davor erbaut. Die Bemühung der jüdischen Gemeinde, das Gebäude zu erweitern, scheiterte 1693 an der ablehnenden Stellungnahme der Obrigkeit, die sogar anordnete, das Gebäude abzureißen. Zum vollständigen Abbau der Synagoge kam es nicht, lediglich das Dach wurde abgetragen. Trotzdem kam das Gebäude ziemlich herunter. Daher wandten sich die Vorsteher

Vordere Synagoge

(Třebíč) Die Vordere Synagoge wurde wahrscheinlich in den Jahren 1639 – 1642 erbaut. Sie wurde mehrmals instand gesetzt und umgebaut wie z. B. nach einem großen Brand im Jahr 1821. Etwa zwei hundert Jahre später, in den Jahren 1856 – 7 erfolgten die größten baulichen Eingriffe wieder nach einem großen Brand. Anschließend erhielt sie ihr heutiges neogotisches Erscheinungsbild. Seit den 50er Jahren

Seligmann-Bauers-Haus

(Třebíč) Das Haus ließ kurz vor 1798 Seligmann Bauer auf dem sog. Španělovský-Grundstück erbauten. Der Wert dieses Hauses besteht in der direkten Anbindung an die Hintere Synagoge. Im Haus gibt es eine Treppenanlage, über die man zur Frauengalerie in der Synagoge gelangt, und die Hausbesitzer waren verpflichtet, Frauen den Zutritt zur Galerie zu ermöglichen. Im Erdgeschoss des Hauses wird ein Trö

Lehrpfad Auf den Spuren der Äbte und Rabbiner

(Třebíč) Der Lehrpfad verbindet Baudenkmäler, die auf der Liste der UNESCO-Welterbestätten stehen. Er führt durch das jüdische Stadtviertel, über den jüdischen Friedhof zur christlichen Hl.-Prokop-Basilika. Er zeigt den Besuchern einiges aus dem Leben der religiösen Gemeinschaften, die hier Jahrhunderte lang in enger Nachbarschaft gelebt haben.

Prokop-Basilika

(Třebíč) Die Abteikirche, ursprünglich der Jungfrau Maria geweiht, wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Bestandteil des im Jahre 1101 gegründeten Benediktinerklosters gebaut. Die romanisch-gotische Basilika gehört zu den Kleinoden der mittelalterlichen Baukunst. Sie erlitt erhebliche Schäden bei der Belagerung von Třebič durch die ungarische Armee des Matthias Corvinus im Jahre 1468 u

Staatliches Schloss Telč

Für die Stadt Telč, mit Recht gilt sie als eine der schönsten Städte in der Tschechischen Republik, ist der dreieckige Marktplatz, gesäumt von Bürgerhäusern mit Renaissancefassaden und Arkadengängen, typisch. Seine Gestalt wird von Stadttoren, barocken Brunnen und Statuen ergänzt. Zusammen mit dem Schloss bildet der Marktplatz ein architektonisches Ganzes von außerordentlichem Wert und w

Jüdisches Viertel Třebíč

Es handelt sich um das einzige jüdische Denkmal außerhalb Israels, das in die Liste des UNESCO-Welterbes selbstständig aufgenommen wurde. Das am linken Ufer des Flusses Jihlava gelegene Gebiet wurde ab dem Mittelalter überwiegend von jüdischen Einwohnern besiedelt. Der allmähliche Anstieg der Einwohnerzahl im eingeengten Raum, der vom Fluss auf der einen und steilen Felsenhängen auf der and

Der historische Kern von Telč (Teltsch)

Der Marktplatz ist wegen seiner Ganzheit ein Unikat. Das wunderschöne Aussehen des Marktplatzes stärken kleine historische Denkmäler wie Betsäule (1720), Brunnen und Säulen aus 18. Jahrhundert, Stadttore usw. Der historische Stadtkern wurde im Jahre 1992 ins Verzeichnis des Kulturerbes der UNESCO eingetragen.

Wallfahrtskirche des hl. Johannes von Nepomuk auf Zelená Hora

(Žďár nad Sázavou) Die Wallfahrtskirche des hl. Johannes von Nepomuk wurde nach Entwürfen des bedeutenden Prager Architekten des Hochbarocks, Jan Blasius Santini-Aichel errichtet. Dieses Projekt wurde ihm vom Abt des nahen Zisterzienserklosters anvertraut, der ein begeisterter Verehrer des hl. Johannes von Nepomuk war. Dieser entschied sich für ihre Errichtung unmittelbar danach, als im April 1719 im Ra



Denkmalzone

(Jemnice) Die Stadt wurde zur Denkmalzone erklärt. Hier findet man 97 Kulturdenkmäler, die im Verzeichnis staatllicher Kulturdenkmäler eingetragen sind. Um den ganzen historischen Kern herum sind die Doppelschanzen mit vier Basteien und zwei Barbakanen erhalten.

Denkmal eines tschechischen Sprachwissenschaftlers

(Žirovnice) Das Denkmal eines tschechischen Sprachwissenschaftlers Im Dorf Štítné ist im Jahre 1333 ein tschechischer Christ und Schrifftsteller Tomáš Štítný aus Štítné geboren. Sein Ziel war die Veröffentlichung der Bibel für alle Gesellschaftsschichten. Seine literalische Tätigkeit ragte gegenü

Schloss

(Jemnice) Das Schloss entstand durch den Umbau der spätromanischen Burg im Jahre 1661, seine endgültige Gestalt erhielt es 100 Jahre später. Das Schloss ist von einem weitläufigen Park im naturwissenschaftlichen Stil (21ha) umgeben.

Neue Synagoge Velké Meziříčí

Der Ausbau der Neuen Synagoge im neugotischen Stil nach einem Projekt des Wiener Architekten Augustin Prokop wurde 1870 vollendet. Ihr typisches Erscheinungsbild ist durch das verwendete Ziegelwerk geprägt, an der Stirnseite sind zwei hebräische Inschriften angebracht. Derzeit wird sie zu profanen

Schloss Brtnice

Das Schloss Die ursprüngliche gotische Burg entstand in den 30er Jahren des 15. Jahrhunderts. Am Ende des 16. Jahrhunderts baute der italienische Architekt Baltasar Maggi di Ronio die Burg in eine geräumige Renaissance-Residenz um. Die letzten architektonischen Ausstattungen zu Ende des 18. Jahrhu

Karlsplatz

(Třebíč) Der Karlsplatz zeugt mit seiner außergewöhnlichen Ausdehnung von der Bedeutung der Stadt in der Zeit ihrer Entstehung. Am wertvollsten sind die mit Sgraffitto verzierten Renaissancehäuser Františkovský (Bemaltes) und Ráblův (Schwarzes).

Jüdische Friedhof Třebíč

Wo sich der Friedhof der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde befand, ist nicht bekannt. In den schriftlichen Quellen wird der Friedhof am Hügel Hrádek zum ersten Mal, auch wenn indirekt, im Jahr 1636 im Zusammenhang mit einer obrigkeitlichen Anordnung über die Bestattung der fremdherrschaftlich

Neue Rathaus

(Havlíčkův Brod) Das neue Rathaus, auch Altes Richthaus genannt, stammt vom Ende des 15. Jahrhunderts. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde es im Neubarockstil umgebaut.

Historische Stadtzentrum

(Havlíčkův Brod) Das historische Stadtzentrum ist ein Denkmalschutzgebiet. Die Giebelhäuser sind beinahe um den ganzen Stadtplatz herum, sowie in den anliegenden Straßen erhalten geblieben. Bereits im 13. Jahrhundert wurden die hiesigen Häuser teilweise aus Mauerwerk gebaut.

Geburtshaus von J. A. Schumpeter

(Třešť) In der Stadt befindet sich das Geburtshaus und der Sitz der Stiftung von J. A. Schumpeter, eines der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, des ersten österreichischen Finanzministers, des Ehrenprofessors der Universität in Harvard, des Mitschöpfers des japanischen Wirtschaftswunders.

Brücke

(Brtnice) Ein malerischer Bestandteil des historischen Stadtkerns bildet das Flüsschen Brtnice. Barockstatuen der Heiligen auf beiden Brücken schuf der einheimische Bildhauer David Lipart in den Jahren 1715 - 1718.

Schlos und Museum Velké Meziříčí

Die ursprünglich gotische Burg aus dem 13. Jahrhundert, wurde zum Renaissanceschloss umgebaut, sie wurde barock erweitert und pseudogotisch umgestaltet. Von den einzelnen Baustilen blieben die Loggia im Renaissance-/Gotikstil, und das Renaissanceeingangstor erhalten. Die Schlossinnenräume sind mit

Rathaus Velké Meziříčí

Ein bedeutendes Bauwerk ist das Rathaus, ursprünglich im gotischen Stil erbaut, das in den Jahren 1528 - 29 eine Renaissancegestalt erhielt, die es bis heute behielt.

Pestsäule

(Havlíčkův Brod) Inmitten des Stadtplatzes stehen die Pestsäule aus dem Jahre 1717, sowie der Stadtbrunnen mit Triton ? vermeintlich ein Werk von J. V. Prchal - aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Humpolec

Die älteste Urkunde, die jüdische Kommune in Humpolec erwähnt (www.infohumpolec.cz) stammt aus dem Jahr 1385. Im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts konstituierte sich hier eine jüdische Gemeinde und im Jahr 1760 wurde die Synagoge gebaut. Sie steht mitten im ehemaligen jüdischen Viertel, das a

Ledeč nad Sázavou

Das hiesige Bestehen der jüdischen Gemeinschaft in den vergangenen Zeiten ist durch erhaltene Denkmäler – den jüdischen Friedhof und die Synagoge – belegt. Auch für die Juden von Ledeč nad Sázavou war das Jahr 1942 schicksalhaft, als die jüdische Gemeinde infolge der Deportation ihrer Ein

Synagoge Ledeč nad Sázavou

Die jüdische Synagoge findet man unweit vom Hus-Platz in der Na potoce-Straße. Die ursprüngliche Holzsynagoge stammte aus dem Jahr 1606 und nach einem Brand im 18. Jahrhundert wurde sie durch ein neues ebenerdiges Gebäude im Stil des dörflichen Barock ersetzt. Auch das neue Gebäude der Synagog

Unterirdische Gänge

(Jihlava) Die unterirdischen Gänge von Jihlava sind das zweitgrößte unterirdische Labyrinth unter der städtischen Bebauung auf tschechischem Gebiet. Die Gänge sind durch gegenseitige Verbindung der Keller entstanden, die bis zum 14. Jahrhundert in dem Felsen eingehauen wurden, vielmals in mehreren Ebenen

Jihlava

Die Anwesenheit der jüdischen Bevölkerung in Jihlava kann man bereits kurz nach der Stadtgründung in der Mitte des 13. Jahrhunderts annehmen. Das mittelalterliche jüdische Viertel mit Synagoge und Friedhof ist jedoch nach der Verbannung der Juden aus der Stadt im Jahr 1426 untergegangen. Von hie

Jüdische Friedhof Ledeč nad Sázavou

Einer der ältesten jüdischen Friedhöfe landesweit wurde bereits am Anfang des 17. Jahrhunderts gegründet, einige Quellen geben das Jahr 1601 an. Gelegen ist er am südwestlichen Stadtrand als Bestandteil des städtischen Friedhofs. Bestattet sind hier etwa tausend Menschen jüdischen Glaubens au

Jüdische Friedhof Třešť

Der jüdische Friedhof, der am südlichen Stadtrand liegt, wurde um Mitte des 17. Jahrhunderts angelegt. Auf dem Friedhof findet man mehr als tausend Grabsteine im Barock- und klassizistischen Stil, wobei der älteste aus dem Jahr 1705 stammt und Rachel, der Tochter des Gerschon gehört. Alle Juden

Gemeindehaus und Lutherischen Gymnasiums Velké Meziříčí

Weitere architektonische Juwelen der Stadt sind das Gemeindehaus, die ehemalige Stadtbrauerei aus dem 16. Jahrhundert, die mit Sgraffito verziert ist, sowie das Gebäude des einstigen lutherischen Gymnasiums, das im Jahre 1578 erbaut wurde. Dieses dreiflügelige eingeschossige Gebäude, im Stil der

Historische Marktplatz

(Jihlava) Der Historische Marktplatz ist heute städtisches Denkmalschutzgebiet. Der viereckige Marktplatz im Stadtzentrum gehört mit seiner Fläche von 36 350 qm zu den größten historischen Marktplätzen des Landes. Er ist durch Bürgerhäuser auf den gotischen Grundlagen umrandet und es ergänzt ihn eine

Rathaus

(Jihlava) Das Rathaus entstand durch die Verbindung von drei mittelalterlichen Häusern. Vor dem Rathaus wurden im 1436 die sog. Basler Kompaktaten feierlich verkündet, womit die Hussitenkriege in unseren Ländern beendet wurden.

Befestigung

(Jihlava) Die Befestigungsanlage wurde um die Stadt kurz nach ihrer Gründung gebaut. Die dreikilometerlange Befestigung wurde mit fünf Toren durchbrochen, von denen das Frauentor erhalten blieb. Der Doppelring von Stadtwällen wurde nach der Barockgestaltung aus dem 17. Jahrhundert rekonstruiert.

Jüdische Friedhof Jihlava

Ein wichtiges Denkmal, das an das Bestehen der jüdischen Gemeinde in Jihlava erinnert, ist der jüdische Friedhof. Er wurde 1869 angelegt und die Anzahl der neu aufgestellten Grabsteine beläuft sich auf 1.120. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde am Eingang eine Zeremonienhalle nach einem Entwurf

Jüdischer Friedhof Lukavec

Der Friedhof wurde spätestens im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts angelegt, wahrscheinlich aber schon viel früher. Es gibt hier etwa hundert Gräber und ein einfaches Leichenhaus. Der älteste datierte Grabstein ist aus dem Jahr 1725.

Schloss Žirovnice

Die frühgotische Burg wurde im spätgotischen Stil ausgebaut, zum Renaissance Schloss umgebaut und im Barockstil umgestaltet. In den Innenräumen sowie in der ehemaligen Schlosskapelle sind spätgotische Fresken erhalten geblieben. Im Schloss sind Sammlungen des Stadtmuseums und eine Galerie un

Schloss Červená Řečice

Die Renaissance-Schlossgelände Červená Řečice entstand durch den Umbau der ursprünglichen gotischen Burg. Die Burg wurde mit einem teilweise erhaltenen Wassergraben umgeben, der von der benachbarten Teichkaskade gespeist wurde. Vom Ende des 12. Jahrhunderts bis zu den 50er Jahren des 20. Jahrh

Schloss – Handwerksmuseum Moravské Budějovice

Das Schloss ließ Graf Rudolf Heinrich von Schaumburg aus dem Rathaus und vier Bürgerhäusern in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbauen. Ab 1947 war in seinen Räumlichkeiten das Regionalmuseum (Krajinské muzeum) untergebracht, das ab 1969 zum Westmährischen Museum (Západomoravské muz

Schloss Polná

In den Jahren 1995 – 2004 erfolgten umfangreiche Umbauarbeiten am gesamten Museumsteil der Schlossanlage in Polná. Im Burgtrakt und einem Teil des Schlosses sind Museumsausstellungen untergebracht, die den Besuchern die Geschichte der Burg, Stadt und der Region um Polná näher bringen. Es sind h

Schloss Police

Die älteste Geschichte der Gemeinde und wohl auch des befestigten Hofes in Police beginnt bereits an der Wende vom 10. zum 11. Jahrhunderts, wie sich nach den archäologischen Untersuchungen vermuten lässt. Die Festung wächst im Laufe der Zeit bis hin zu einer kleinen Burg mit Mauern, einem Grabe

Schloss Jemnice

Das Schloss entstand durch den Umbau einer vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründeten landesfürstlichen Burg. Im Kriegsjahr 1943 waren im Schloss Wiener Kunstsammlungen versteckt. Die Schlossanlage dienste auch als Wohnheim für Studenten des Wiener Konservatoriums. 1945 wur

Burgruine Rabštejn

(Dukovany) In den schriftlichen Quellen wird die Burg bei deren Veräußerung 1358 zum ersten Mal erwähnt. Später befindet sie sich im Besitz des Ritters Hynek von Kunstadt, genannt auch Dürrteufel, der zusammen mit Johann Sokol von Lamberg zahlreiche kriegerische Raubzüge unternahm. Nach der Mitte des 15.

Burgruine Zubštejn

(Bystřice nad Pernštejnem) Die Burg gehörte zu den bedeutendsten Sitzen des mächtigen Geschlechts der Herren aus Pernstein. Sie wurde auf dem langgestreckten Felsenkamm am rechten Ufer des Flusses Svratka unweit des Ortes Pivonice erbaut, um den Handelsweg von Brünn nach Polička zu schützen. Die Burg Zubštejn erhielt ih

Synagoge Golčův Jeníkov

Auch in Golčův Jeníkov wurde die Synagoge wieder hergerichtet. Sie wurde in den Jahren 1871 – 1873 im neoromanischen Stil erbaut und ist mit maurischen dekorativen Elementen versehen. Sie wurde in den Jahren 1871 – 1873 im neoromanischen Stil erbaut und ist mit maurischen dekorativen Elemente

Golčův Jeníkov

Die Anfänge der jüdischen Besiedlung greifen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Die erste schriftliche Urkunde ist jedoch erst die sog. Berní rula (Steuerrolle) aus dem Jahr 1654. Im Laufe der Jahrhunderte vergrößerte sich die jüdische Gemeinschaft und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunder

Alte Synagoge

(Velké Meziříčí) Die Alte Synagoge mit dem erhaltenen wertvollen klassizistischen Portal aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts wurde einer Erneuerung unterzogen und ihr Innenraum wurde für Ausstellungen genutzt. Auf der Frauengalerie war die Museumsausstellung Magen David untergebracht, welche die Geschichte der hies

Velké Meziříčí

Nach Schätzungen waren die ersten Juden in Velké Meziříčí bereits im 15. Jahrhundert und zu einer massiven Besiedlung kam es nach dem Dreißigjährigen Krieg. An der hiesigen Jeschiwa wirkten zahlreiche namhafte Rabbiner und im 18. Jahrhundert machten die Juden ein Drittel der Stadtbevölkerun

Třešť

Die ersten Spuren der Juden in Třešť, die sich hier nach der Vertreibung aus Jihlava niedergelassen hatten, sind im 15. Jahrhundert zu finden. Nach der Anordnung des Grafen Ferdinand Ernst Herberstein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mussten alle Einwohner jüdischer Herkunft in eine S

Viertel Zichpil Humpolec

Das Viertel Zichpil und Židovské město (Jüdische Stadt) ist eine Lokalität in Humpolec, die zwischen dem Horní-Platz und dem Friedhof liegt. Die ersten Juden ließen sich hier, damals noch hinter der Stadt, zu Ende des 17. Jahrhunderts nieder. Der Name Zichpil ist jedoch viel älter. Aus dem J

Synagoge Humpolec

Die ersten Juden kamen nach Humpolec 1681 und ihre Gemeinschaft wurde allmählich größer. 1724 gab es jedoch weder eine selbstständige Synagoge noch eine Schule, zu diesen Zwecken wurde der Dachboden der Brennerei genutzt. 1754 beantragte die jüdische Gemeinde die Bewilligung für den Bau einer

Jüdische Friedhof Humpolec

Der hiesige jüdische Friedhof befindet sich hinter der Stadt Humpolec, auf dem Gelände des heutigen Waldparks unterhalb der Burg Orlík. Er wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts angelegt und diente auch den umliegenden jüdischen Gemeinden (Kaliště, Lipnice, Želiv usw.). Später wurde er noch zw

Gustav-Mahler-Haus

(Jihlava) Kurz nach der Geburt von Gustav Mahler zog die Familie aus Kaliště nach Jihlava, wo der künftige Komponist seine Kindheit und Jugend verbrachte. Im Haus, wo er aufgewachsen war, ist heute die Dauerausstellung Gustav Mahler und Jihlava untergebracht. Die Ausstellung ist in mehrere Teile gegliede

Gustav-Mahler-Park

(Jihlava) Der Gustav Mahler Park erinnert nicht nur an die Persönlichkeit des weltberühmten Komponisten Gustav Mahler, sondern auch an die Geschichte dieses Ortes. Es stand hier eine Synagoge, die von den Nazis in Brand gesetzt wurde. Daran erinnert das freigelegte Fundament. Das zentrale Parkelement ist

Musikfestival Mahler Jihlava – Musik der Tausenden

Das Musikfestival Hudba tisíců (Musik der Tausenden) erinnert durch eine Serie der Konzerte, Gesangrezitale sowie weitere gesellschaftliche Ereignisse an die Persönlichkeit und das Schaffen eines großen Landsmanns der Region Vysočina – des Komponisten und Dirigenten Gustav Mahler. Der erste

Moravské Budějovice

Die erste Erwähnung der Juden in Moravské Budějovice stammt bereits aus dem 14. Jahrhundert. Das mittelalterliche jüdische Viertel mit Synagoge und Friedhof ist nach der Verbannung der Juden aus der Stadt im Jahr 1564 untergegangen. Eine neuerliche Besiedlung ist ab Mitte des 19. Jahrhunderts be

Jüdischer Friedhof Moravské Budějovice

Die Juden von Moravské Budějovice begruben ihre Toten zunächst auf den Friedhöfen in den umliegenden Dörfern – in Jemnice, Police oder in Třebíč. Ihren eigenen Friedhof legten sie erst später an, dieser war jedoch im Laufe des 18. Jahrhunderts untergegangen. 1908 stellte die Stadt ein Gru

Police

In die Gemeinde Police kamen die ersten Familien vermutlich bereits im Laufe des 16. Jahrhunderts. Dem ältesten schriftlichen Nachweis aus dem Jahr 1671 zufolge kamen die jüdischen Einwohner nach Police aus Wien. Aber auch hier kam durch die wachsende Zahl der Juden Gehässigkeit unter den Einwohn

Jemnice

Auch in der Stadt Jemnice gehört die jüdische Gemeinde zu den ältesten in der Tschechischen Republik. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1336. Vom ursprünglichen an den Südteil des Marktplatzes angrenzenden jüdischen Viertel sind 23 Häuser erhalten geblieben (heute Straßen

Telč

Ende des 17. Jahrhunderts siedelte die jüdische Gemeinde in Telč überwiegend in denStraßen Židovská und Hradební in den an den Stadtmauern anliegenden Häusern, wo auch die Synagoge entstanden war. Bei einem Brand im Jahr 1885 brannte sie jedoch nieder. Die neu erbaute Synagoge wurde nach dem

Jüdischer Friedhof Telč

Der jüdische Friedhof wurde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Bis dahin wurden die Juden um Telč auf dem Friedhof in der nahe gelegenen Gemeinde Velký Pečín begraben. Der jüdische Friedhof in Telč befindet sich am südöstlichen Stadtrand, nicht weit vom Staroměstsk

Synagoge Telč

Die Synagoge in Telč wurde 1904 im neuromantischen Stil erbaut. Der jüdischen Gemeinde diente sie bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, als die Innenausstattung von den Nazis vollständig zerstört wurde. Nach Kriegsende ging das Gebäude in den Besitz der Stadt über, die sie an ihren Bedarf a

Synagoge Nová Cerekev

Die jüdische Gemeinde mit einem Betsaal entstand hier wahrscheinlich 1690. Interessant ist, dass im Städtchen kein geschlossenes Ghetto entstanden war. Die meisten Häuser waren vielmehr in der Umgebung der Synagoge konzentriert und manche standen am Platz. Bis zum heutigen Tag sind ursprüngliche

Batelov

Das jüdische Viertel in Batelov wird um die Mitte des 15. Jahrhunderts zum ersten Mal erwähnt. Zuflucht fanden hier auch die aus Jihlava ausgewiesenen Familien. Zu dieser Zeit konstituierte sich wahrscheinlich die jüdische Gemeinde, die seit dem Zweiten Weltkrieg jedoch nicht mehr besteht. Situie

Jüdischer Friedhof

(Batelov) An die damalige Anwesenheit der Juden in Batelov erinnern nur die Grabsteine auf dem in einem Laubwald unweit der Gemeinde versteckt gelegenen Friedhof. Der Friedhof entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die hier erhaltenen Grabsteine sind im Stil des Barock und Klassizismus. Der äl

Jüdischer Friedhof Hořepník

Der in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegte Friedhof befindet sich am südwestlichen Rand der Gemeinde Hořepník am kleinen Fluss Trnava. Es sind hier mehr als zweihundert Grabsteine erhalten geblieben, wobei der älteste von ihnen aus dem Jahr 1649 stammt. Der Friedhof wurde erweitert

Jüdischer Friedhof Košetice

Die Juden erwarben zu Bestattungszwecken meist Grundstücke in schwer zugänglichen Lagen und anders war es nicht in Košetice, wo sich der jüdische Friedhof südöstlich von der Gemeinde befindet. Annähernd in heutiger Größe ist er schon auf der Karte des stabilen Katasters aus dem Jahr 1838 ve

Jüdischer Friedhof Kamenice nad Lipou

In Kamenice nad Lipou ließ sich die Judenschaft am Anfang des 17. Jahrhunderts nieder und eines der Denkmäler der jüdischen religiösen Gemeinde ist der in den Jahren 1991 – 1993 restaurierte Friedhof. Jüdischer Friedhof Der jüdische Friedhof in Kamenice nad Lipou liegt a

Synagoge Kamenice nad Lipou

Die ursprüngliche Synagoge wurde 1938 abgerissen. In demselben Jahr wurde eine neue Synagoge an der Stelle des heutigen Busbahnhofs errichtet. Die neue Synagoge gilt als die jüngste jüdische Synagoge landesweit. Derzeit dient sie als evangelisches Bethaus. www.kamenicenl.cz

Jüdischer Friedhof Černovice

Der jüdische Friedhof wurde hier bereits 1600 angelegt und anschließend in den Jahren 1680 und 1785 erweitert. Auf dem Friedhof sind zahlreiche Barock- und klassizistische Grabmale. Der Friedhof wurde instand gesetzt und im Herbst 2001 wurde hier ein einigermaßen ungewöhnliches Holocaust-Mahnmal

Polná

Die jüdische Gemeinschaft in Polná ist ab dem 15. Jahrhundert belegt. Ein Stadtviertel konnte sie jedoch erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ausbauen. Das Ghetto mit der Synagoge entstand 1681 – 1685 und dank seinem gut erhaltenen, unversehrten Zustand stellt es eines der bedeutends

Regionales jüdisches Museum – Synagoge Polná

Die alte Synagoge stand im Jahr 1675 in der sog. Unteren Stadt. Nach der Entstehung der Jüdischen Stadt in der sog. Oberen Stadt baute die Obrigkeit eine von Grund auf neue gewölbte Synagoge aus Stein und Ziegel auf. Nach zahlreichen Brandfällen wurde sie immer neu umgebaut. Von der ursprünglich

Regionales jüdisches Museum – Haus des Rabbi

(Polná) Mit dem Ausbau eines Stockwerks des Nachbarhauses im Jahr 1717 entstand neben der Synagoge das Haus der jüdischen Gemeinde, in dessen Erdgeschoss die Wohnung des Küsters (Schamasch), Rauchküche, Matzenbäckerei sowie der Eingang zum rituellen Bad im Untergeschoss und im ersten Stock die Wohnung d

Jüdischer Friedhof Polná

Die Bestattungsstätte der Juden in Polen befindet sich in der sog. Unteren Stadt – in der Pod Kalvárií-Straße, wo bis zur zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Siedlung mehrerer jüdischer Familien war. Der Friedhof wurde vermutlich am Anfang des 16. Jahrhunderts angelegt. Der älteste Teil

Familie Brady und „Hanas Koffer“

(Nové Město na Moravě) In Nové Město na Moravě findet man direkt am Vratislavovo-Platz das Haus Nr. 13, das sehr eng mit der jüdischen Familie verbunden ist, deren Geschichte ein Vermächtnis für künftige Generationen weltweit hinterließ. An das traurige Schicksal der 11-jährigen Hana Brady, die in den Jahren der

Jüdischer Friedhof Chotěboř

Nicht einmal die jüdische Gemeinde in Chotěboř überlebte die Zeit der Naziokkupation und wurde dezimiert. Jüdischer Friedhof Der jüdische Friedhof in Chotěboř, der untypischerweise vom katholischen Friedhof umgeben ist, gehört er zu den jüngsten landesweit. Er wurde 1894 angelegt. w

Jüdischer Friedhof Habry

Zur Anlage des Friedhofs kam es wahrscheinlich im 14. Jahrhundert. Belegt werden kann er jedoch ab der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Auf dem Friedhof sind wertvolle Barock- und klassizistische Grabsteine erhalten und der älteste lesbare stammt aus dem Jahr 1740.

Jüdischer Friedhof Světlá nad Sázavou

Bis zum Jahr 1886 diente für Bestattungen der sog. alte Friedhof aus dem Jahr 1742. Die hier aufgestellten Grabmale wurden im Laufe der Naziokkupation weggebracht. Der hiesige jüdische Friedhof wurde 1887 angelegt. Der neue Friedhof entstand 1887 und es sind hier etwa 170 Grabsteine erhalten gebli

Jüdischer Friedhof für Kriegsflüchtlinge Havlíčkův Brod

Ein durchaus einmaliges jüdisches Denkmal findet man etwa 1,5 km nördlich von Havlíčkův Brod (hinter dem Friedhof). Inmitten des Feldes ist eine Insel hochgewachsener Bäume, die in regelmäßigen Achsen gepflanzt sind, die Alleen in Form eines Kreuzes bilden. Den Rest der Quadratfläche ist mi

Freilichtmuseum „Michals Bauernhof“ in Pohleď

Der Michals Bauernhof (Michalův statek) in Pohleď wurde im Jahr 2003 zum Kulturdenkmal erklärt. Das Freilichtmuseum veranschaulicht den Besuchern das Leben, die Arbeit sowie die Gewohnheiten eines Bauers in der Zeit nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs bis zur Aufhebung des Zwangsdienstes i

Glashütte Jakub in Tasice

(Česká Bělá) In der Gemeinde Tasice kann man das Objekt der Glashütte Jakub besuchen, das aus der TV-Serie von Jaroslav Dietl Synové a dcery Jakuba skláře (Jakub, der Glasmacher) zu Bekanntheit gelangen ist. Dem einzigartigen Glashütteobjekt waren bereits im 15. Jahrhundert Glasöfen vorausgegangen, in dene

Freilichtmuseum Zichpil Humpolec

Das Viertel Zichpil zusammen mit der Jüdischen Stadt (Židovské město) ist eine Lokalität in Humpolec zwischen dem Horní-Platz und dem Friedhof. Die ersten Juden ließen sich an dieser Stelle zu Ende des 17. Jahrhunderts nieder. Die Benennung dieses Raums als Zichpil ist nachweislich älter, au

Dörfliche Denkmalzone in Krátká

(Kadov) Das Dorf Krátká, der Ortsteil des Städtchens Sněžné, entstand im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts als Wohnkolonie für Waldarbeiter. In der Gemeinde, die zur dörflichen Denkmalzone verkündet wurde, findet man Block- und gemauerte Häuser mit wirtschaftlichem Hinterland. Er überwiegen kle

Komplex der Volksarchitektur in Ubušínek

Die östlich von Jimramov gelegene Gemeinde zeugt über die herrliche Volksarchitektur unserer Vorfahren. Man findet hier Bauwerke aus Holz, Stein, auch Lehmbaustein, die durch Verkündung der dörflichen Denkmalzone geschützt sind. Der Hügel mit dem interessanten Namen Hromobitek liegt in 705 m H

Komplex der Volksarchitektur in Křižánky

Die Gemeinde liegt inmitten des Naturschutzgebiets Žďárské vrchy (Saarer Berge) und mit 45 Kulturdenkmälern ist sie die größte Denkmalschutzzone in der Region Vysočina. Der Fluss Svratka teilt sie in zwei Teile, České Křižánky, der vor der Mitte des 14. Jahrhunderts entstand, und den hu

Dörfliche Denkmalzone in Dešov

Die erste Erwähnung der Gemeinde entstammt dem Jahr 1398. Im 15. Jahrhundert war die hiesige Festung Sitz niederer Edelmänner; ein wertvolles Denkmal ist die Kapelle Mariä Schmerzen aus 1781. Die Bebauung von Dešov ist die der Straßenart, die Häuser sind mit ihren Giebeln zur Straße gerichtet

Dampfmühle Telč

Wer sich vom Stadtzentrum in südlicher Richtung nach Oslednice – am Staroměstský-Teich vorbei – begibt, kann ein weiteres, unlängst zugänglich gemachtes Objekt besuchen – das denkmalgeschützte Objekt einer Dampfmühle. Nicht lange her wurde hier ein Gelände mit der rekonstruierten Wasse

Schlaghammer Hamry nad Sázavou

Der Schlaghammer befindet sich im malerischen Flusstal Sázava in der Gemeinde Hamry nad Sázavou. Die ehemalige Wassermühle unterzog sich in den letzten drei Jahren einer kostspieligen Rekonstruktion. Derzeit sind hier Dauerausstellungen installiert, die eine reiche Tradition der Erzgewinnung und

Steinerne Einbogenbrücke Velké Meziříčí

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört auch ein altes Straßenbauwerk. Es geht um steinerne Einbogenbrücke, die 1593 vom Baumeister Antonio Ericer über das tiefe Tal des Baches von Radslav gebaut wurde. Die Kosten des Baus betrugen 8.000 Gulden. Die Brücke überlebte Kriege und andere Katas

Mittelalterliche Steinbrücke Ronov nad Sázavou

(Přibyslav) Ein bedeutendes technisches Denkmal ist die steinerne Dreibogenbrücke am Fluss Sázava, fast 40 Meter lang mit dreiseitigen Eisbrechern wasserseitig. Die Brücke stammt aus dem 16. Jahrhundert und gehört zu den zehn ältesten erhaltenen Brücken in Tschechien.

Steinerne Brücke des Mährischen Weges Věžnice

(Šlapanov) Unweit des Zusammenflusses des Zlatý-Bachs und des Flusses Šlapanka befindet sich die gotische steinerne Brücke, die wahrscheinlich der älteste Zeuge des sog. Mährischen Handelsweges ist, der von Prag nach Brünn führte und der hier an die Prag, Iglau und Wien verbindende Haberstraße anschlos

Vír-Mühle

In der Gemeinde Vír stand vor dreißig Jahren die sog. Navrátil-Mühle. Es ging um eine am Rovečínský-Bach angebrachte Vorrichtung mit etwa siebzig geschnitzten Figuren, die mit Wasser betrieben wurden und sich verschiedenartig bewegten – tanzten, schnitten, schlugen einen Nagel ein. Die Müh

Mittelalterliche Stolle Přibyslav

Am Fuß der Felsenabhänge über dem Fluss Sázava, im Raum unterhalb dem hiesigen Pfarrhaus ist eine 90 Meter lange Stolle erhalten geblieben. Sie stammt aus den Zeiten, als in der Stadtumgebung Silber und später auch Eisenerz gewonnen wurde. Einer Legende zufolge soll sie auch als Fluchtgang von



Schlosspark

(Jaroměřice nad Rokytnou) Der Schlosspark ist durch das Flüsschen Rokytná in zwei Teile geteilt. Sein näherer Teil ist als Parterre im franzözischen Stil, der zweite Teil klingt in eine freiere Landschaftsauffassung aus. Der ganze Park ist grundsätzlich symmetrisch komponiert, was durch Steinbänke und Standbilder aus d

Schloss Hrotovice

Die Dominante der Stadt bildet das Schloss, das am Ende des 16. Jahrhunderts im Renaissancestil an der Stelle einer mittelalterlichen Festung erbaut wurde. Die jetzige Gestalt erhielt es im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts, in dem es im Barockstil durchgreifend umgestaltet wurde. Der viereckige S

Burgruine Chřenovice

(Ledeč nad Sázavou) Die Burgruine Chřenovice befindet sich am Felsen bei dem Zusammenfluss der Jestřebnice und Sázava Flüssen und ist ein beliebtes Wanderziel. Aus der mächtigen gotischen Burg sind bis heute ein starkwandiger Rundturm und Überreste der Hausmauern erhalten geblieben. Die Gemeinde Pavlov wurde in d

Schloss Chotěboř

Das frühbarocke Schloss wurde Anfang des 18. Jahrhunderts an der Stelle einer gotischen Festung errichtet. Der ursprüngliche Zustand der Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit mit reichem Stuckschmuck blieb erhalten. Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert und nach einem Brand im Jahre 1927 umgebaut. Es

Ehemaliger Adelsitzt - Schloss

(Třešť) Ehemaliger Adelsitzt, jetzt Schlosshotel, hatte eine komplizierte Entwicklung. Es steht an der Stelle einer mittelalterlichen Festung, die durch die Umbauten ganz untergegangen ist. Im 16. Jahrhundert wurde das Vierflügelgebäude mit Ecktürmen und Arkaden aufgebaut. Nach der Reparatur in der Mitte

Synagoge Třešť

Nach einem Brand im Jahr 1824, dem das jüdische Ghetto in Třešť erlegen hatte, konnte dank der finanziellen Unterstützung von Isaac Wiesenwald und einer Bürgersammlung die Synagoge im Empirestil erbaut werden, die man nördlich vom T. G. Masaryk-Platz in der Franz-Kafka Straße-findet. Als ein

Autobahnbrücke Vysočina

(Velké Meziříčí) Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört auch die Autobahnbrücke ?Vysočina?, die höchste Brücke an der Autobahn D1. Sie wurde in den Jahren 1972-79 erbaut, wölbt sich über dem Tal in einer Höhe von 72 m und ist 426 m lang.

Schloss Světlá nad Sázavou

Eines der schönsten Bauwerke der Stadt ist das Schloss, das sich am linken Ufer des Flusses Sázava (Sasau) erhebt. Ursprünglich stand hier eine Festung, die im Jahre 1567 von Burian Trčka von Lípa zum Schloss umgestaltet wurde. Die Familie Vernier baute die Schlossanlage nach dem Dreißigjähri

Rathaus

(Velká Bíteš) Das Rathaus ist im 15. Jahrhundert urkundlich belegt. In seinem Kellergeschoss sind Räume erhalten geblieben, die einst zur Ausübung des peinlichen Rechts dienten und als Gefängnis und Folterkammer genutzt wurden. Im Jahre 1886 wurde das Renaissancegebäude niedergerissen und auf den Kellergescho

Schloss Horní Cerekev

Das heutige Schloss war ursprünglich eine Wasserfestung, die im 14. Jahrhundert dem Herrn Dobeš aus Bechin gehörte. Sie wurde auf einer kleinen Halbinsel am Rande des Teiches Zámecký gebaut, sodass ihre Gräben jederzeit mit Wasser gefüllt werden konnten. Albrecht Šebestián baute dann das Sc

Mstěnice – untergegangenes mittelalterliches Dorf mit Festung

(Hrotovice) Mstěnice (ca. 4 km südlich von Hrotovice) wird in den Urkunden 1393 zum ersten Mal erwähnt. Das Dorf wurde im Jahr 1468 vom ungarischen Heer des Königs Matthias Corvinus bei einem Feldzug nach Třebíč zerstört. Die hier stattfindende archäologische Untersuchung ist für das Vertrautmachen mi

Schloss

(Pacov) Die frühere Burg aus dem 12. - 13. Jahrhundert wurde im 16. Jahrhundert zum Schloss umgebaut. Im Jahr 1708 kamen die Mönche des Karmeliterordens nach Pacov und bauten das Schloss zum Kloster um. Das heutige Aussehen bekam das Schloss im Jahr 1719. Unter Josef II. wurde das Kloster aufgelöst und d

Schloss Světlá nad Sázavou

Eines der schönsten Bauwerke der Stadt ist das Schloss, das sich am linken Ufer des Flusses Sázava erhebt. Ursprünglich stand hier eine Festung, die im Jahr 1567 von Burian Trčka von Lípa zum Schloss umgestalten wurde. Die Familie Vernier baute die Schlossanlage nach dem Dreißigjährigen Krieg

Baudenkmal Friedhofskirche des Heiligen Johannes des Täufers

(Horní Cerekev) Eine der Dominanten von Horní Cerekev ist das Baudenkmal Friedhofskirche des Heiligen Johannes des Täufers. Früher war es eine Kapelle des Heiligen Linhard aus dem 14. Jahrhundert, Ende des 15. Jahrhunderts wurde sie dann von Familie Léskovec im spätgotischem Stil renoviert. Aus der Kapelle wur

St. Nikolaus-Kirche Velké Meziříčí

Im Stadtzentrum steht die gotische St. Nikolaus-Kirche. Die ursprünglich einschiffige Pfarrkirche wurde in den Jahren 1410 - 1412 zu einer geräumigen gotischen zweischiffigen Kirche umgebaut und später wegen der Gewölbegestaltung zur asymmetrischen dreischiffigen Kirche umgestaltet.

Kirche Maria Erhöhung

(Horní Cerekev) Ein weiteres Bau- und Kulturdenkmal ist die Kirche Maria Erhöhung, die sich auf dem Hauptplatz befindet. Die ursprünglich hölzerne Kirche mit zwei Türmen wurde zur Steinkirche umgebaut. Nach dem Brand im Jahr 1821, bei dem die beiden Türme und die Glocken zerstört wurden, wurde nur noch ein Tu

Turm

(Golčův Jeníkov) Den Turm ließ Graf Ledebour wegen Streitigkeiten mit den Jesuiten absichtlich außerhalb der Kirchenobjekte und der Jesuitenresidenz erbauen. Der ursprüngliche Turm aus den Jahren um 1670 war halb aus Stein und halb aus Eichenholz erbaut worden. Das heutige Aussehen bekam der Turm im Jahr 1785, di

Wallfahrtskirche der Heiligen Dreifaltigkeit auf dem Berg Křemešník

(Vyskytná) Die Entstehung des Wallfahrtsortes auf dem Berg Křemešník (765 m ü. M.) hängt mit der periodischen Quelle des leicht radioaktiven Wassers zusammen, das durch silberhaltige Erze fließt. Die erste hölzerne Kapelle ließ der Sage zufolge 1555 ein Bürger

Armenhauses

(Světlá nad Sázavou) Das Gebäude des ehemaligen Armenhauses an der Brücke über den Fluss Sázava ließ im Jahre 1578 Burian Trčka von Lípa erbauen. Im 19. Jahrhundert war hier ein Teil der Schule untergebracht, im Jahre 1881 wurde das verfallene Gebäude abgerissen und neu erbaut. Die an dem Haus angebrachte Gedenk

Stadtbefestigung

(Velká Bíteš) Die Stadtbefestigung entstand wahrscheinlich im Laufe des 15. Jahrhunderts. Sie bestand aus den Umfassungsmauern sowie drei Toren mit Schutzgräben und Zugbrücken. Zwei Tore befanden sich an den gegenüberliegenden Seiten des Stadtplatzes, das dritte Tor war an der Kirche situiert. Von den Stadtmau

Alte Rathaus

(Havlíčkův Brod) Das Alte Rathaus auf der Südseite des Stadtplatzes ist ein wertvoller Renaissancebau, der im 17. Jahrhundert umgebaut wurde. Das Haus besitzt eine Renaissancefassade, die durch Zinnen mit sog. Knochenmann von Brod abgeschlossen ist. Der Sage nach handelt es sich um die Gestalt des verräterischen T

Rennaisancerathaus

(Brtnice) Das Gebäude hat mittelalterlichen Ursprung. Die gegenwärtige Gestalt entstand durch einen umfangreichen Reaissanceumbau im Laufe der 2.Hälfte des 16. Jahrhunderts.Aus dieser Zeit ist die Strinseite mit dem Attikagibel und dem Zahnfries, die Fenster mit der Renaissanceleibung, Portale im Durchgang

Windmühle Třebíč

Die Windmühle holländischer Art ist ein unwegdenkbarer Bestandteil des Ortsteils Kanciborek. Die Mühle steht über der Überführung der Bahnstrecke Jihlava – Třebíč und ist auch von der Straße gut sichtbar. Das Mühlengebäude war ursprünglich hölzern, später wurde es aus Stein und Zieg

Steinerne Brücke Přibyslav

Etwa 500 Meter westlich von der Kirche der hl. Katharina auf dem untergegangenen Weg aus Deutsch Brod (heute Havlíčkov Brod) nach Přibyslav ist die steinerne Einbogenbrücke am Borovský-Bach aus dem 15. Jahrhundert erhalten geblieben.

Orchestrion in Veselíčko

(Žďár nad Sázavou) Es handelt sich um eines der letzten spielenden Orchestrien in Tschechien. Mit eigenen Augen kann man es in Veselíčko bei Žďár nad Sázavou sehen. Das Orchestrion wurde vor 1850 in Wien hergestellt, enthält 8 Lieder und zu sehen und zu hören ist es in der hiesigen Gaststätte.

Jüdische Friedhof Golčův Jeníkov

Der jüdische Friedhof liegt keinen Kilometer westlich von der Stadt entfernt. An seiner Ostseite liegen die ältesten Grabsteine, deren Inschriften heute nicht mehr zu erkennen sind. Die Grabsteine mit erkennbaren Inschriften stammen aus dem 16. Jahrhundert, die barocken Grabsteine aus der Hälfte

Jüdische Friedhof Pacov

PACOV Die jüdische Gemeinde in Pacov ist bereits im 16. Jahrhundert belegt. Den größten Aufschwung erlebte sie im 19. Jahrhundert, als Pacov zum Sitz des Bezirksrabbiners wurde. Jüdischer Friedhof Die ältesten erhaltenen und lesbaren Grabsteine auf dem Friedhof in Pacov st

Jüdischer Friedhof Police

Am Südrand der Gemeinde Police befindet sich der gut erhaltene jüdische Friedhof, der spätestens im 17. Jahrhundert angelegt wurde. Zu finden sind hier etwa 300 Grabsteine, darunter zahlreiche wertvolle Barock- und klassizistische Stelen. Manche davon mit einer sehr interessanten Symbolik. Einmal

Synagoge Police

Die erste urkundlich belegte Synagoge in Police stand am Dorfplatz. Nach 1728 wurde sie zu einem Wohnhaus umgebaut. In der Jüdischen Straße wurde eine weitere Synagoge gebaut, die jedoch 1758 einem Feuer zum Opfer fiel. Gleich im darauffolgenden Jahr (1759) ließ ein gewisser Isaac Landesmann eine

Jüdischer Friedhof Jemnice

Der jüdische Friedhof wurde um Mitte des 14. Jahrhunderts angelegt und gehört zweifellos zu den ältesten jüdischen Begräbnisplätzen in Mähren. Es befinden sich darauf rund 400 Grabsteine, von denen die ältesten aus dem 17. Jahrhundert stammen. 1824 wurde auf dem Friedhof eine Leichenkammer g

Brtnice

Die Juden sollen nach Brtnice bereits im 14. Jahrhundert gekommen sein. Diese Tatsache ist jedoch nicht eindeutig nachgewiesen. Belegt ist sie erst ab Mitte des 17. Jahrhunderts. Vom Ende des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts lebten hier etwa 60 jüdische Familien. 1857 lebten hier 540, 1900 nu

Jüdischer Friedhof Brtnice

Über eine Sonderstellung der Juden in der hiesigen Geschichte zeugt auch das, dass hier mindestens zwei jüdische Friedhöfe waren. Der sog. alte Friedhof befand sich auf der Straße nach Panská Lhota und wurde vor 1600 statt eines noch älteren Friedhofs angelegt, der auf Befehl der Obrigkeit au

Puklice

Nach der Vertreibung der Juden aus Jihlava im 15. Jahrhundert fanden diese Vertriebenen in den umliegenden Dörfern und Städtchen Zuflucht. Unter anderem auch in Puklice. Insgesamt 14 Häuser und 4 Fleischläden bildeten damals das jüdische Viertel. Die kleine Synagoge oder vielmehr ein Betsaal wa

Jüdischer Friedhof Střítež

Etwa 500 m in südwestlicher Richtung von der Gemeinde befindet sich am Zámecký- Teich der jüdische Friedhof mit Grabsteinen mit hebräischen, deutschen und tschechischen Inschriften, die aus der Zeit des 18. – 20. Jahrhunderts stammen. Ältere steinerne Stelen sind mit Ornamenten verziert. ww

Nová Cerekev

Die jüdische Gemeinde mit einem Betsaal entstand hier wahrscheinlich 1690. Interessant ist, dass im Städtchen kein geschlossenes Ghetto entstanden war. Die meisten Häuser waren vielmehr in der Umgebung der Synagoge konzentriert und manche standen am Platz. Bis zum heutigen Tag sind ursprüngliche

Jüdischer Friedhof

(Nová Cerekev) Der alte jüdische Friedhof, der sich 100 m nordöstlich von der Synagoge befindet, wurde um 1690 angelegt. Es sind hier 137 Grabsteine mit hebräischen oder aramäischen Inschriften erhalten geblieben. Der älteste Grabstein ist aus dem Jahr 1692. Nach seiner Vollfüllung wurde er um einen neuen Fr

Jüdischer Friedhof Větrný Jeníkov

Der hiesige jüdische Friedhof wurde höchstwahrscheinlich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegt und diente als Bestattungsstätte für Bürger jüdischen Glaubens aus den naheliegenden Orten Úsobí und Herálec. Heute sind auf einer Fläche von 960 m2 etwa 250 Grabsteine zu finden,

Synagoge Batelov

Die ursprüngliche Synagoge erlitt Zerstörungen durch einen Brand im Jahr 1790. Vier Jahre später wurde an gleicher Stelle eine neue Synagoge errichtet, die 1825 im klassizistischen Stil umgebaut wurde. Für gottesdienstliche Zwecke diente die Synagoge bis zum Zweiten Weltkrieg, aber nach dessen E

Jüdischer Friedhof

(Batelov) Der Friedhof mit barocken Grabsteinen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde bereits im 17. Jahrhundert angelegt. Die neuesten Grabsteine stammen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Bestandteil des Friedhofs ist auch das Leichenhaus mit Zeltdach. Die friedliche Stimmung verleihen dem

Jüdischer Friedhof Pavlov

Einer der kleinsten jüdischen Friedhöfe landesweit befindet sich etwa 800 m im Holzbestand hinter der Gemeinde Pavlov. Seine Anlage wird um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhunderts geschätzt. Bis zum heutigen Tag sind lediglich 27 einfache Stelen erhalten geblieben.

Černovice

Nördlich vom Marktplatz befand sich ab dem 18. Jahrhundert das jüdische Viertel, das aus mehreren Häusern, einer Brennerei, einem Gasthaus sowie der im Jahr 1807 erbauten Synagoge bestand. 1857 wurde die Synagoge umgebaut, 1949 aufgehoben. Eine Erinnerung an die jüdische Besiedlung ist der hier

Orlík bei Humpolec

Orlík bei Humpolec Von der mittelalterlichen Burg, die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts verlassen wurde, blieben der prismenförmige Turm, das Eingangstor und Reste der Wohngebäude und der Burgmauern erhalten. Auf der Burg neu errichtet wurden der Brotbackofen und eine Kopie des Keramiko

Burgruine Rokštejn

(Brtnice) Rokštejn Die romantische Burgruine im Tal zwischen den Dörfern Panská Lhota und Přímělkov ist ein beliebtes Wanderziel (8 km). Die Burg stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und gehört unter wichtige Denkwürdigkeiten der mittelalterlichen Architektur. In der zweiten Hälfte des

Schloss

(Černovice) Das Schloss wurde im Jahr 1641 vom damaligen Gutsherrn Martin Heinrich Paradis de la Saga erbaut, an der Stelle, wo sich früher die Brauerei befand. Das heutige Aussehen erhielt das Schloss in der Zeit des Fürsten Schönburg. Dieser verlegte den Bach, der damals durch den Schlosshof gefloss

Rotunde- Karner

(Moravské Budějovice) Das älteste Bauwerk in der Stadt ist ein zylinderförmiges Gebäude, das wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert stammt. Die heutige Gestalt erhielt der Karner zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Das Deckenfresko ?Das jüngste Gericht? trägt die Jahreszahl 1726.

Rathaus

(Žďár nad Sázavou) Das Rathaus, ursprünglich im Renaissancestil, um die Mitte des 18. Jahrhunderts im Empirestil umgebaut, wurde rekonstruiert und in repräsentative Räume der Stadt umgewandelt.

Kirche des Heiligen Jakob des Älteren

(Chotěboř) Die Kirche des Heiligen Jakob des Älteren wurde ursprünglich romanisch, später gotisch erbaut. Sie wurde durch mehrere Brände beschädigt und im pseudogotischen Stil neu erbaut. Die Kirche hat zwei Schiffe und einen quadratischen Turm.

Allerheiligenkirche

(Kamenice nad Lipou) Die Allerheiligenkirche stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert, sie wurde mehrmals durch Brand vernichtet und mehrmals umgebaut. Die Grabsteine der Adelsbesitzer auf der Außenwand der Kirche stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. In dem 49,75 Meter hohen Turm sind vier Glocken mit maje

St. Anna ? Kapelle

(Moravské Budějovice) Da über die Kapelle nur wenige Berichte erhalten blieben, gibt es auch unterschiedliche Ansichten über den Zeitpunkt ihrer Entstehung, die zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert liegt. In dieser Kapelle soll auch der Leib des böhmischen Königs Přemysl Otakar II. geruht haben, bevor er im Jahre 12

Kapelle der Heiligen Anna

(Pacov) Die Kapelle der Heiligen Anna ist ein barocker Bau aus den Jahren 1701 ? 1702. In der Kuppel befinden sich Malereien ? Aussicht auf den Hradschin und auf Pacov. Der Rokokoaltar stammt aus der Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der Außenputz und das Dach wurden im Jahr 1989 erneuert.

Kirche des Heiligen Johannes des Täufers

(Svratka) Die Kirche des Heiligen Johannes des Täufers entstand wahrscheinlich im 13. Jahrhundert, während der Hussitenkriege wurde sie niedergebrannt und später im gotischen Stil rekonstruiert. Die heutige Gestalt gewann die Kirche durch den Umbau 1789. Der Glockenturm der Kirche stammt aus der Zeit um 16

St. Jakobskirche

(Jemnice) Die Bedeutung und die schöne Bauart der mittelalterlichen Stadt belegen die bis heute erhaltenen Kirchenbauten. Die älteste ist St. Jakobskirche in der Vorstadt Podolí, ursprünglich eine romanische Rotunde, wovon der runde Turm (der älteste erhaltene Turm in Mähren) erhalten blieb. Die Kirche

Stadtkirche des Heiligen Stanislaus

(Jemnice) Ursprünglich gotische Stadtkirche des Heiligen Stanislaus am Platz wurde im 16. Jahrhundert mit einem Renaissancegewölbe versehen, die innere Einrichtung ist im Barockstil. Unter dem Chor sind bedeutende Renaisancegrabsteine der Herren Meziříčský von Lomnice.

Kirche des hl. Johannes des Täufers

(Velká Bíteš) Die Dominante der Stadt ist die Kirche des hl. Johannes des Täufers, die auf einer Anhöhe im nördlichen Bereich der Stadt steht. Die originale, romanische Gestalt der Kirche ist nicht erhalten geblieben, lediglich ein Teil der Umfassungsmauern wurden in den gotischen Umbau vom Ende des 15. Jahrhu

Kirche des hl. Johannes des Täufers

(Náměšť nad Oslavou) Dominante des Platzes ist die Kirche des hl. Johannes des Täufers. Nach dem Brand im Jahre 1639 wurde sie an Stelle der ursprünglichen Gotikkirche neu aufgebaut. Zur wertvollsten Ausschmückung gehören die Altarbilder.

Pfarrkirche des hl. Jakob

(Telč) Die Pfarrkirche des hl. Jakob wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts gegründet, in der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde sie in einer Form, die bis heute erhalten blieb, fertiggestellt. Auf dem 60 m hohen Turm sind zwei wertvolen Glocken erhalten - Jakub und Marie. Am Ende des Kreuzganges

St. Laurentius-Kirche

(Bystřice nad Pernštejnem) Die Dominante der Stadt ist die St. Laurentius-Kirche. Sie entstand im 13. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut. Die heutige Barockgestalt stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts. Die zwei Türme an der Stirnseite wurden im Jahre 1750 angebaut und bei den Renovierungen nach

Die Pfarrkirche des Heiligen Jakobus des Älteren

(Brtnice) Sie wurde im Jahr 1727 auf gotischem Fundament gegründet und bildet die Dominante der historischen Bebauung. In der Kirche sind mehrere Kunstdenkmalschütze untergebracht. Zu den wertvollsten Merkwürdigkeiten gehört ein reichverziertes Kupfertaufbecken in Form eines Apfels auf dem Zweig aus der Z

Geist-Kirche

(Telč) Die hl. Geist-Kirche ? mit einem spätromanischen Turm entstand im 13. Jahrhundert in der Nähe eines Gehöftes. Später diente die Kirche als Kapelle des alten Spitals und heute gehört sie der Tschechischen evangelischen Kirche.

Klosterbasilika des hl. Prokopius

(Třebíč) Die spätromanische Basilika mit dem Hauptportal Porta Paradisi und einer dreischiffigen Säulengruft ist ein echter Juwel der mittelalterlichen Baukunst. Die Führungen sind am Pfarramt.

Kirche des hl. Martin

(Třebíč) Die Kirche des hl. Martin stammt aus dem 13. Jahrhundert. Ein mächtiger Turm, der heute mit der Kirche fest verbunden ist, war einst ein Teil der Stadtbefestigung. Das Zifferblatt der Turmuhr ist mit seinem Durchmesser von 5,5 m das größte auf dem europäischen Kontinent.

Pfarrkirche der Mariä Himmelfahrt.

(Havlíčkův Brod) Die Dominante der Stadt ist die Pfarrkirche der Mariä Himmelfahrt. Sie wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut und mehrmals umgestaltet. Das Innere der Kirche wird insbesondere durch die Frühbarockkuppel mit bemerkenswerten Fresken, den Hochaltar und das Bild des Schutzengels ? vermeintlich

Stiftskirche der hl. Familie

(Havlíčkův Brod) Die Stiftskirche der hl. Familie wurde als Bestandteil des Augustinerklosters in den Jahren 1679-1705 erbaut. Den Bau wurde von dem italienischen Baumeister Jan Babtista Dominik Canavalli begonnen und vom Baumeister Daniel Měnický aus Chrudim beendet worden. Auf der Nordseite ist sie durch die Kap

Pfarrkirche des hl. Wenzel

(Světlá nad Sázavou) Die ursprünglich einschiffige Pfarrkirche des hl. Wenzel wurde im Jahre 1722 durch die Gräfin von Černín um die Seitenschiffe und den Chor erweitert. Der Kirchturm besitzt ein charakteristisches Holzgeschoss mit Senkscharte. Wertvoll an der Innenausstattung sind die Bilder P. Brandls, die der Gr

Gründung der Kirche der Hl. Peter und Paul

(Ledeč nad Sázavou) Die Gründung der Kirche der Hl. Peter und Paul wird zum Anfang des 14. Jahrhunderts datiert. Die Kirche wurde mehrmals ausgeplündert, die vergoldete Monstranz mit den abgebildeten 24 Heiligen von 1773 blieb bis heute erhalten. Eine Besonderheit ist das Gewölbe, das keine tragende, sondern nur dek

St. Martin - Pfarrkirche

(Třešť) Die St. Martin - Pfarrkirche ist das älteste Denkmal in der Stadt. Sie wurde im 13. Jahrhundert gegründet, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts fertiggebaut und später im Barockstil renoviert. Einen besonderen Anteil an dem Umbau im 18. Jahrhundert hatte der hiesige Mauermeister Jakub Lys

Kirche der Heiligen Katharine

(Třešť) Die Kirche der Heiligen Katharine wurde als deutsche lutherische Kirche im 16. Jahrhundert gegründet. Im 18. Jahrhundert wurde sie umgebaut, die innere Einrichtung der Kirche ist aus dem 19. Jahrhundert. An der Außenwand sind zwei Renaissancegrabsteine untergebracht.

St. Ägidius-Kirche

(Moravské Budějovice) Die im Jahre 1240 erbaute Kirche wurde zur Grundlage der jeztigen Kirche. Sie hatte ursprünglich keine Seitenschiffe und besaß eine Holzdecke und einen hölzernen Glockenturm an der Westseite. An die Kirche wurde ein Friedhof angeschlossen, der mit einer Friedhofsmauer umgeben wurde. Das Altarbild

Adelsgruft des Geschlechts Pallavicini

(Jemnice) Nördlich der Stadt, auf der Anhöhe bei der Straße nach Chotěbudice ist die Adelsgruft des Geschlechts Pallavicini, die in den Jahren 1902-04 im neoklassizistischen Stil erbaut wurde.

Kirche der Heiligen Kunhuta

(Nové Město na Moravě) Die Katholische Kirche der Heiligen Kunhuta - der älteste Teil der Kirche ist das gotische Presbytarium, das im 18. Jahrhundert von einem neugewölbten Kirchenschiff ergänzt wurde, und der Turm aus dem 16. Jahrhundert. Interessant sind daran vor allem die Sgraffitis von hiesigen Fresken in der sog

Mariensäule

(Ledeč nad Sázavou) Auf der östlichen Seite des Husovo ? Platzes befindet sich die Mariensäule. Sie ist 11 m hoch und wurde zu Ehren des Marianischen Kultes in Böhmen angefertigt. Sie stellt den tschechischen Patron und die Jungfrau Maria dar. Im Jahr 1988 wurde die Gesamtrenovierung durchgeführt. Hinter der Initia

Wallfahrtsort Křemešník

(Pelhřimov) Nicht ganz zehn Kilometer östlich von Pelhřimov (Pilgrams) liegt der Hügel Křemešník (768 m ü.d.M.), ein bekannter Wallfahrtsort, dessen Entstehung mit den Sagen über die Wunderwasser-Quelle verbunden ist. Den Weg zum Gipfel säumen die Kreuzwegestationen, die Wallfahrtskirche zur Heiligen D

Schlosskirche

(Brtnice) Das ehemalige evangelische Bethaus, dem hl. Matthäus eingeweiht, wurde im Jahre 1588 von Hynek Brtnický von Waldstein erbaut. Im Jahr 1629 begannen die Collaltos mit dem Umbau nach den Plänen des bedeutenden Wiener Architekten Pieroni. Er setzte den Innenraum um und baute die Seitenkapellen an, w

Dekanatskirche der Erhörung des heiligen Kreuzes steht

(Černovice) Die Dekanatskirche der Erhörung des heiligen Kreuzes steht an der Stelle der Kapelle der Heiligen Katharina, ihr heutiges Aussehen bekam die Kirche im Jahr 1737, als sie das Adelsgeschlecht Kinsky nach dem Brand im Jahr 1730 wiedererbauen ließ ???Die Kinsky´s stifteten auch die Statuen der böhmi

Dekanat

(Golčův Jeníkov) Das Dekanat wurde um das Jahr 1657 als eine Jesuitenresidenz gegründet. Oberhalb der Eingangsummauerung kann man die Goltzwappen sehen, im Erdgeschoss befindet sich das Klostergewölbe mit Lünetten.

Klosterkirche des Heiligen Wenzel

(Pacov) Im Jahr 1719 wurde die barocke Klosterkirche des Heiligen Wenzel erbaut. Von der ursprünglichen Kirche sind nur fünf Pläne erhalten geblieben. Nach dem großen Stadtbrand im Jahr 1727 wurde die Kirche erneuert und nach der Auflösung des Ordens nicht mehr zu Gottesdiensten benutzt. Die nachfolgen

Dekanatskirche des Heiligen Erzengels Michael

(Pacov) Vom ursprünglichen Bau der Dekanatskirche des Heiligen Erzengels Michael aus dem 13. Jahrhundert ist der Grundriss und der Turm erhalten geblieben. Die heutige Form erhielt die Kirche in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit stammen die gotischen Reliefs an der Südseite der Tra

Friedhofskirche der Heiligen Barbara

(Pacov) Die Friedhofskirche der Heiligen Barbara war ursprünglich eine frühbarocke, achtkantige Kapelle, an die in den Jahren 1681 -1682 ein Kirchenschiff angebaut wurde. Der Hauptaltar und die Kanzel sind barock, ebenso die Holzschnitte der Heiligen Peter und Paul. Die Orgel stammt aus der Hälfte des 18

Berg Křemešník

(Pelhřimov) Der Berg Křemešník ist ein Wallfahrtsort in der Nähe von Pelhřimov mit der Barockkirche der hl. Dreifaltigkeit. In der Nähe der Kirche befindet sich die Villa des Bildhauers und Medailleurs J. Šejnost ? das sog. Windschloss.

Konvikt hl. Engel

(Telč) Konvikt hl. Engel ? ehemalige Mälzerei, nach der Ankunft den Jesuiten ist es Sitz des Konviktes hl. Engel, was eine Schule der Chormusik war. Nach der Auflösung des Ordens wurde das Konvikt zum bewohnbaren Haus den Herrschaftsbeamten umgebaut. In der Gegenwart ist hier ein Sitz des Bildungs- und K

Mutter - Gottes - Kirche

(Telč) Die Mutter ? Gottes - Kirche in der Altstadt wurde nach einer unbeglaubigten Legende im Jahre 1099 gegründet. Im Kirchinneren befinden sich wertvolle Schnitzereien aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Untere Friedhof

(Žďár nad Sázavou) Monumental wirkt der verlassene barocker Untere Friedhof, der auch von Santini erbaut wurde. In seiner Mitte steht eine Statue des Engels des Jüngsten Gerichts.

Pfarrkirche des Heiligen Prokopius

Die Pfarrkirche des Heiligen Prokopius, ursprünglich ein gotischer Bau, wurde im 16. Jahrhundert im spätgotischen Stil umgebaut. Das wertvollste Denkmal ist eine Madonna mit Kind aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. In der unmittelbaren Nähe befindet sich die barocke Hl. ? Barbara ? Kapelle

Jesuitenkirche des hl. Ignatius von Loyola

(Jihlava) In einer Seitenkapelle wird eine bemerkswerte Plastik aufbewahrt ? das sog. Přemyslidenkreuz aus dem ersten Viertel des 14. Jahrhunderts. In der Kirche finden regelmäßig Orgelkonzerte statt.

Pfarrkirche des hl. Jakobs

(Jihlava) Die Pfarrkirche des hl. Jakobs des Älteren wurde im Jahre 1256 eingeweiht. Das im Barockstil hergerichtete Innere verbürgt gotische Plastiken und ein vergoldetes Rennaisance- Taufbecken. Der Umgang auf dem Nordturm ist in den Sommermonaten zugänglich.

Minoritenkirche der Mariä Himmelfahrt

(Jihlava) Die Minoritenkirche der Mariä Himmelfahrt gehört mit dem Kloster zu den ältesten Steingebäuden der Stadt. Das Kircheninnere ist in der ursprünglichen Gestalt (mächtige spätromanische Säulen, Fragmente der gotischen Bemalung, Statuen der Heiligen).

Dominikanerkirche zur Kreuzerhöhung

(Jihlava) Die Dominikanerkirche zur Kreuzerhöhung wurde unter dem Einfluss der franzözischen Gotik erbaut. Im Jahre 1871 wurde die Kirche mit dem Kloster zu Militärzwecken übergegeben. Heute dient das Kirchengebäude der Hussitenkirche, in einem Teil des Klosters ist das Hotel Gustav Mahler untergebracht.

Kirche der hl. Katharina

(Polná) Die Kirche der hl. Katharina wurde im 14. Jahrhundert von den Herren von Pirkstein gegründet. In der Kirche finden wir Bruchteile der Fresken vom Anfang des 15. Jahrhunderts. Um die Kirche herum erstreckt sich ein Waldfriedhof mit dem Jugendstilgrabmal des örtlichen Förderers Karel Varhánek.

Pfarrkirche der Mariä Himmelfahrt

(Polná) Die Pfarrkirche der Mariä Himmelfahrt, in den Jahren 1700 - 1707 nach dem Entwurf des italienischen Architekten Domenico de Angeli erbaut, ist mit ihrer Austattung und Ausschmückung mit den Bischofskirchen vergleichbar. Das Kircheninnere ist durch die Stuckdekorationen florentinischer Künstler ge

 
 
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